Chronik

Die Chronik

 

Grußwort zum 50 jährigen Jubiläum des Sportvereins Hüttener Berge

Sport ist ein Teil der Lebenskultur der Bürger, ein wichtiges Element zur Erhaltung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit des einzelnen Was heute eine für fast jeden selbstverständliche Erkenntnis darstellt, war vor 50 Jahren bei der Gründung des Sportvereins Hüttener Berge noch keineswegs Allgemeingut. Die örtlichen Sportvereins-Pioniere waren damit ihrer Zeit ein gutes Stück voraus. Sie hatten es deshalb auch gar nicht leicht, Mitbürger mit ihrer Sportbegeisterung anzustecken.

Nach und nach ist dies dann jedoch mit augenscheinlich immer größerem Erfolg gelungen. Inzwischen ist der Sportverein Hüttener Berge zu einer unverzichtbaren Institution geworden, die aus dem Leben unserer Gemeinde gar nicht mehr wegzudenken ist. Den besten Beweis dafür bildet die Mitgliederzahl die 400 längst übertroffen hat. Fast jeder 3 Einwohner von Ascheffel gehört damit dem Sportverein Hüttener Berge an.

Gerade in den letzten Jahren, als wichtige Weichen für die künftige Entwicklung zu stellen waren, haben die Verantwortlichen des Vereins Kraft, Initiative und Selbstvertrauen bewiesen. Den Nutzen davon hatte die ganze Gemeinde, denn die Lebensqualität innerhalb der örtlichen Gemeinschaft wurde dadurch wesentlich verbessert. Vor allem der Breitensport ist es, der sich bei der Bevölkerung besonderer Beliebtheit erfreut. Diesem Anliegen hat die Vereinsführung mit Einfühlungsvermögen und Einfallsreichtum entsprochen. Das Angebot an die Mitglieder zeichnet sich durch Vielseitigkeit aus, das für jeden etwas bereit hält. Denn Sport - so lautet die Devise - soll nicht nur beschäftigen, sondern auch unterhalten. Spielerisch wird so zur Gesundheit und Fitnis beigetragen.

Wenn beim Sportverein Hüttener Berge auch weiterhin Idealismus, Engagement und Kameradschaft den Ton angeben, bleibt seine Zukunft gesichert. Vor allem auf die ehrenamtlichen Helfer kommt es an, die als die tragenden Säulen die Stütze jedes Vereins bilden. Ein Ehrenamt zu bekleiden, setzt Einsatzbereitschaft, Mut und Selbstvertrauen in das eigene Können voraus.

Diese Eigenschaften kann man überall im Leben brauchen. Jungen Menschen ist deshalb im eigenen Interesse nur zu wünschen, möglichst frühzeitig auch an der Vereinsarbeit mitzuwirken.

Gebot der Stunde darf es nicht sein, daß sich jeder vom anderen abkapselt und in seine vermeintlich heile Privatwelt zurückzieht. Alles andere als zukunftsträchtig ist auch die sehr populäre Selbstverwirklichung, die ? was zumeist übersehen wird ? letztlich immer nur auf Kosten anderer stattfinden kann. Wir brauchen den Willen und die Bereitschaft, daß sich jeder mit seinen Möglichkeiten und Begabungen in die Aufgaben einbringt, die im Interesse des Wohls der Gemeinschaft zu erfüllen sind.

Für andere da zu sein, ist im übrigen keineswegs eine Einbahnstraße, sondern ein partnerschaftliches Geben und Nehmen, das reicher macht. Einsatz und Idealismus lohnen sich also, zwar nicht in klingender Münze, aber als zeitlose Werte, die mit keiner Währung der Welt erkauft werden können.

Dem Sportverein Hüttener Berge, seiner Vorstandschaft und seinen Mitgliedern gratuliere ich sehr herzlich zum stolzen Jubiläum. Im Namen der Gemeinde danke ich ganz besonders für den hervorragenden Beitrag, der all die vielen Jahre zum Wohle der Allgemeinheit geleistet wurde. Für die weitere Entwicklung wünsche ich alles Gute und viel Erfolg.

Günther Petersen

Bürgermeister der Gemeinde Ascheffel

 

CHRONIK DES SPORTVEREINS HÜTTENER BERGE

Erstmalig wird in Ascheffel von dem Bezirksschornsteinfegermeister Possel am Anfang der zwanziger Jahre ein Turnverein gegründet, von dem leider alle Unterlagen fehlen, so daß diese Aussagen auf mündlicher Überlieferung fußen. Es wurde im Saale von Frau Lehmacher (Gasthof "Alter Bahnhof"), am Reck und am Barren geturnt. Mitbegründer des Vereins und Vorturner von großem Können war Wilhelm Köhler aus Bistensee, Es bestand auch eine Frauen- und Kinder-Riege. Schlagball und Faustball waren die Feldspiele. Man spielte gegen die Vereine in den Nachbardörfern. Gegen Ende der zwanziger Jahre löste sich der Verein wieder auf. Erst noch dem zweiten Weltkrieg, als viele Flüchtlinge in unseren Dörfern Unterkunft fanden, erwachte der Wunsch nach sportlicher Betätigung wieder. Nach Bildung einer Interessengemeinschaft im Mai 1948, die besonders der Werbung diente, fand am 25. Juni 1948 die Gründungsversammlung in der Schule Ascheffel statt. Zum 1.Vorsitzenden wählte die Versammlung Werner Maaß (später Kreisverwaltung, Schulamt), Die weiteren Vorstandsmitglieder waren:

Die Beiträge wurden gemäß Vereinssatzung für Jugendliche auf 0,50 DM und für Erwachsene auf 0,80 DM monatlich festgesetzt. Der Verein führte den Namen: Turn und Sportverein Ascheffel. 37 Sportkameradinnen und Sportkameraden bildeten den Anfang des Vereins, Schon vom Materiellen her war es schwierig, den Verein aufzubauen. So lesen wir, daß es dem Sportkameraden Ludwar gelungen war, 70 Kleiderpunkte zu besorgen, um Stoff für die Hosen der 1. Mannschaft zu beschaffen. Oder: "Für die Ballbeschaffung wurde noch keine Lösung gefunden". Wenn auch alle Sportarten, vor allem die Leichtathletik in der Folgezeit aufgegriffen wurden, so blieb die wichtigste doch das Handballspiel, Der Verein nahm immer teil an den Spielrunden im Kreishandballverband Eckernförde. 1951 gelang es der Juniorenmannschaft an den Aufstiegsspielen zum Bezirksmeister teilzunehmen, sie scheiterte dabei aber an den Vereinen aus Hohn und an Holstein Kiel. Auch der 1. Mannschaft, die 1952 Kreismeister wurde, gelang es nicht, bei den Bezirksspielen aufzusteigen. Es hatte nämlich die Abwanderung der Flüchtlinge ins Ruhrgebiet eingesetzt, wo sie bessere

Verdienstmöglichkeiten fanden. Am 2. Pfingsttag 1952 fand das letzte Bezirksspiel statt. 6 gute Spieler verließen die Mannschaft, so daß man zu den übrigen Spielen gar nicht mehr antrat. Sportkamerad Rudolf Frahm, der seit dem 18. Juni 1950 - 1. Vorsitzender des Vereins war, konnte nun nicht mehr verhindern, daß der Sportverein sich langsam auflöste. In den Jahren 1951 - 1958 wurden keine Protokolle geschrieben. Der Sportbetrieb wurde nur im Tischtennis und Turnen aufrechterhalten. Anscheinend waren 1958 wieder genügend heimische Spieler herangewachsen, um eine 1. Handballmannschaft aufstellen zu können. Am 4. Juni 1958 fand erneut eine Gründungsversammlung in der neuen Schule zu Ascheffel statt, auf der Lehrer Hans Petersen zum 1. Vorsitzenden gewählt wurde, und dieses Amt 20 Jahre, bis zum 20.1.1978 geführt hat. Folgende Sportkameraden wurden 1958 in den Vorstand gewählt:

Der Verein wurde in Sportverein Hüttener Berge umbenannt, um damit auch die Sportbegeisterten in den Dörfern an den Hüttener Bergen mit einbeziehen zu können, was auch weitgehend gelang. Es gelang auch wieder, Spiele auf Kreisebene ins Leben zu rufen. Auch im Winter konnten Spiele (Hallenhandball) in der Halle der Marine- Unterwasserwaffenschule Karlshöhe durchgeführt werden. Einbuße erlitt die Spielfähigkeit des Vereins wieder dadurch, daß bald eine Reihe Sportler zum Wehrdienst einberufen wurde. Da es trotz eifrigen Bemühens nicht gelang, einen handfesten Kreishandballverband Eckernförde am Leben zu erhalten, fand der SV Hüttener Berge (nach dem TSV Brekendorf) Aufnahme in den Kreishandballverband Rendsburg, wo es unserer Mannschaft nicht leicht fiel aufzusteigen, dafür aber ein geordneter Spielbetrieb gewährleistet wurde. Dem Sportwart Martin Ludwar gebührt hier besonderer Dank für seinen jahrelangen, unermüdlichen und unverdrossenen Einsatz für den Spielbetrieb und für den Sport allgemein. Er war bis zu seinem Tod am 30.10.1975 der Motor des Sportvereins Hüttener Berge. Auf der Jahreshauptversammlung am 23.2.1960 trat der gesamte Vorstand zurück, und folgende Sportkameraden wurden gewählt:

Durch den plötzlichen Tod von Bürgermeister Hans Brüchmann und Sportkamerad Helmut Kalkstein wurde auf der Jahreshauptversammlung am 22.2. 1961 folgender Vorstand neu gewählt:

Auf der Jahreshauptversammlung am 5.2.1963 wurde Bürgermeister Adolf Schumacher als 2. Vorsitzender gewählt. Mit Inbetriebnahme der neuen Turnhalle bei der Schule Ascheffel im Oktober 1963, die auch dem Verein zur Benutzung offen steht, können nicht nur die Handballer bei Regen und im Winter ihr Training durchführen, sondern auch an den Geräten ihren Körper stählen. Wenn auch die alten Sportler, weil ungewohnt, eine gewisse Angst und Scheu vor den Geräten zeigen, so wurden auch Die durch die Kreissportlehrer, denen viel Dank gebührt, an die Geräte herangebracht. Mit viel Geschick nimmt sich der Jugendwart Horst Frank der Jugendlichen an, während Frau Gislind Aeissen in gleicher Weise eine Frauengruppe mit viel Erfolg leitet. Jeden Montagabend treffen sich unter Leitung unseres Sportwartes - Ludwar die Altherren in der Turnhalle, um Gymnastik zu treiben und Faustball zu spielen. Es ist ganz offensichtlich, daß seit der Erstellung der Turnhalle durch die Gemeinde Ascheffel der Sportbetrieb großen Auftrieb erfahren hat und die Mitgliederzahl im Jahr 1964 von 55 auf 112 ansteigt. Des weiteren wurde durch die Gemeinde von Frau Werther geb. Rief ca. 500 qm Land für die Erweiterung des Sportplatzes (55 X 90m) erworben. Sportfreund Karl Peetz, derzeit Schachtmeister bei der Fa. Theiß und Will, Eckernförde, führte die Erweiterung des Sportplatzes durch. Um neue und mehr Aktivitäten im Sportverein zu setzen, wird Günther Petersen als weiterer Sportwart zur Unterstützung von Martin Ludwar auf der Jahreshauptversammlung am 17.2.1967 gewählt. Die Durchführung eines Festes anläßlich des 20jährigen Bestehens am 8.6.1968 wird in die Hände der Sportkameraden Uwe Rehbehn und Günther Petersen gelegt. Sportkamerad Martin Ludwar stiftet dem Sportverein eine Vereinsfahne. Gleichzeitig wird auf der Jahreshauptversammlung am 9.2.1968 Günther Petersen als neuer Kassenwart gewählt. Das Jahr 1970 ist von großen sportlichen Erfolgen gekennzeichnet. Die 1. Handballmannschaft steigt in die Bezirksklasse Ost auf. Die 2. Handballmannschaft ist auch auf Kreisebene sehr erfolgreich. Es kann zum ersten Mal eine Jugend B - Mannschaft im Handball gemeldet werden.

Frau Gislind Aeissen verzeichnet bei ihrer Damen-Gymnastikgruppe einen großen Zulauf. Zur Zeit sind es 30 aktive Damen. Auch die anderen Sportgruppen sind sehr aktiv. Auf der Jahreshauptversammlung am 18.2.1972 wird für den verstorbenen 2. Vorsitzenden Adolf Schumacher Bürgermeister Peter Rothmann als 2. Vorsitzender gewählt. Am 20. Juli 1973 feiert der Sportverein Hüttener Berge über 3 Tage sein 25jähriges Bestehen. Am Freitagabend (Festabend), 20.Juli, konnte der 1.Vorsitzende Hans Petersen 54 Gäste begrüßen. Unter anderen den 2. Vorsitzenden des Kreissportverbandes, Johannes Junge, der die Fahnenweihe durchführte. Die aus einfachem Tuch grün und weiß hergestellte Fahne wurde von dem 1, Vorsitzenden Hans Petersen entworfen. Auf der einen Seite wird unser Abzeichen dargestellt, auf der anderen Seite steht oben die Zahl 1948, darunter "Ascheffel" und in der Mitte die Zeichnung eines Handballs. Am 31.10.1974 beklagt der Sportverein den Verlust seines durch einen Sportunfall verschiedenen Sportwarts. Sportkamerad Martin Ludwar brach beim Training mit seinen Handballern in der Turnhalle plötzlich zusammen und verstarb auf dem Weg ins Krankenhaus. Der Sportverein Hüttener Berge verlor seinen Treuesten Mitstreiter. Seit der Gründung war Martin Ludwar ununterbrochen im Vorstand, als Trainer und Sportobmann unermüdlich tätig. Martin Ludwar übte neben seiner sportlichen Betätigung in unserem Verein noch das Amt des Handballschiedsrichters im Kreisverband aus. Es gab wohl keinen Handballspieler im gesamten Kreisgebiet, der nicht den auf so tragische Weise verstorbenen Sportkameraden Martin Ludwar kannte, ihn schätzen und lieben gelernt hatte. Durch seine ruhige, stets väterliche und gütige Art im Umgang mit den Menschen und vor allen Dingen mit den Sportlern wird Sportkamerad Martin Ludwar unvergessen bleiben. Am 16.1.1976 fand eine Mitgliederversammlung statt. Tagesordnung war die Vereinsauflösung und Zusammenschluß mit dem Brekendorfer Turn- und Sportverein. 23 Sportkameraden waren anwesend. Es wurde eine offene Abstimmung durchgeführt. Für eine Vereinsauflösung, d.h, mit "Ja" stimmten 3, gegen eine Vereinsauflösung, d.h. mit "Nein" 20 Mitglieder, also mehr als 3/4 der Stimmen, gem. § 19 der Satzung. Die Mitglieder des Sportvereins Brekendorf stimmten für einen Zusammenschluß.

Auf der Mitgliederversammlung am 18.5.1976 wurde eine neue Satzung beschlossen, sowie die Eintragung in das Vereinsregister. Auf der Jahreshauptversammlung am 11.3.1977 wurde Frau Gislind Aeissen, die 10 Jahre die Leitung der Frauengruppe (Gymnastikgruppe) in Händen hatte, geehrt. Ernst Ludwar und Jürgen Köhler erklären sich bereit, Jugendliche, Mädchen und Jungen, im Handball zu trainieren. Zum Leiter der Tischtennis-Gruppe Männer wird Hartmut Svensson gewählt. Es wird beschlossen, wegen Unzuträglichkeiten ab 1.4.1977 die Spielgemeinschaft mit dem Turn- und Sportverein Brekendorf zu lösen.

Nach über 20 Jahren als 1. Vorsitzender legt Hans Petersen auf der Jahreshauptversammlung am 20.1.1978 sein Amt nieder. Er hat diesen Verein 20 Jahre lang in den schweren Nachkriegsjahren durch Höhen und Tiefen geführt. Er brauchte diese Führung wohl auch zu keiner Zeit aufzugeben, weil er es besonders verstand, mit Menschen umzugehen. Als Anerkennung für die in 20 Jahren geleistete Arbeit wurde Hans Petersen mit der Vereinsnadel in Gold geehrt, sowie auf Vorschlag der Versammlung zum Ehren- Vorsitzenden gewählt. Satzungsgemäß wurde der Gesamtvorstand neu gewählt:

In den nächsten 4 Jahren verzeichnet der Sportverein eine rasante Aufwärtsentwicklung. Die Sparten konnten erweitert werden, und somit konnte den Bewohnern und Mitgliedern ein breites Spektrum an sportlicher und kultureller Betätigung angeboten werden.

Der Sportverein hat zu diesem Zeitpunkt 280 Mitglieder. Im Jahre 1984 stellt der Sportverein einen Antrag an die Gemeinde Ascheffel zur Errichtung eines Gemeinschaftsraumes. Auch die Freiwillige Feuerwehr Ascheffel benötigt einen Gruppenraum. Seitens des Sportvereins wird ein Ausschuß gewählt, der diesbezüglich Gespräche mit der Gemeindevertretung führen soll. Zum Bedauern aller Sportfreunde ist die Gemeinde Ascheffel nicht bereit, auf die Wünsche des Sportvereins einzugehen.

Auf der Jahreshauptversammlung am 13.4.1984 wird Ernst-Heinrich Rehbehn zum 2.Vorsitzenden gewählt. Anläßlich der Jahreshauptversammlung am 11.4.1986 wird Frau Gislind Aeissen mit der silbernen Ehrennadel des Kreissportverbandes ausgezeichnet. Monika Ludwar wird zur Kassenwartin gewählt. Die Handballsparte hat sich um eine weibliche Jugend und um eine Mini-Mannschaft erweitert. Es nehmen jetzt 12 Handballmannschaften an den Punktrunden teil, insgesamt sind 23 ehrenamtliche Betreuer für den Sportverein im Einsatz. Die Mitgliederzahl stieg auf 343. Auch die durchgeführten Handballturniere zeugen von einer immer größeren Beliebtheit. Durch die stetige Aufwärtsentwicklung werden auf der Jahreshauptversammlung am 20.3.1987 folgende Trainerwahlen nötig:

Auf der Jahreshauptversammlung am 1.6.1989 wurde Andrea Stocks zur neuen Schriftführerin gewählt. Der Sportkamerad und Mitbegründer des Sportvereins Anton Hinzmann wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Ein Jubiläum mit Seltenheitswert begeht Sportkamerad Helmut Ludwar. Er ist seit 25 Jahren Schiedsrichter im Kreishandballverband. Der Sportverein hat nunmehr 370 Mitglieder. 1991 war für den Sportverein ein ganz besonders erfolgreiches Jahr. Die 1. Damenhandballmannschaft schaffte den Aufstieg in die Bezirksklasse, und stieg 1992 sogar in die Bezirksliga auf, die sie aber schon 1 Jahr später wieder verlassen mußte. Für die Beförderung der Jugendlichen wurde ein VW Bus angeschafft. Im Jahr 1993 schaffte die 1. Männermannschaft den Aufstieg in die Bezirksklasse.


Auf der Jahreshauptversammlung am 23,4,1993 steht der 2, Vorsitzende Ernst-Heinrich Rehbehn aus beruflichen Gründen nicht wieder zur Wahl. Als 2. Vorsitzender wird nunmehr Hans-Jürgen Hagge gewählt. Auf der Jahreshauptversammlung am 29,6.1995 legt der 1. Vorsitzende Günther Petersen nach 27 Jahren aktiver Vorstandsarbeit (hiervon 10 Jahre als Kassenwart) das Ruder aus der Hand. Der Sportverein war ein Teil seines Lebens. Er hat es verstanden, die Jugend in den Sportverein zu integrieren. Während seiner aktiven Zeit wuchs der Sportverein Hüttener Berge von 108 auf 467 Mitglieder. Für seine hervorragenden Verdienste um den Sport in Ascheffel wurde Günther Petersen, der bereits die silberne Ehrennadel des Landessportverbandes und die goldene Nadel des Sportvereins Hüttener Berge erhielt, mit der Verdienstnadel des Landessportverbandes durch Herrn Gerhard Krefft vom Landessportverband ausgezeichnet. Hans-Jürgen Hagge wird zum neuen 1. Vorsitzenden, sowie Thomas Lill zum neuen 2. Vorsitzenden gewählt. Günther Petersen wird für seine Verdienste vom neuen Vorstand zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Der Sportverein Hüttener Berge leistet einen großen Beitrag zum kulturellen Leben in der Gemeinde Ascheffel. Vom Sportverein werden jedes Jahr wiederkehrend folgende Veranstaltungen durchgeführt:

  • Weihnachtsfeiern für Jugendliche, Senioren und die aktiven Sportler aller Sparten.
  • Ferienfahrten für Jugendliche in den Sommermonaten,
  • 2-tägiges Dorffest in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr. Sportwochenende mit einem großen Handballturnier auswärtiger Mannschaften.
  • Fußballturnier für Straßenmannschaften.
  • Die Laienspielgruppe des SV Hüttener Berge führt unter ihrer Leiterin Hannelore Hagge auf vielen Veranstaltungen inner- und außerhalb der Region plattdeutsche Theaterstücke auf.

Folgende Sportarten werden im Sportverein Hüttener Berge betrieben

Im Jubiläums-Jahr setzt sich der Vorstand wie folgt zusammen:

 

Liebe Sportfreunde,

ich habe versucht, zum 50-jährigen Jubiläum des Sportvereins "Hüttener Berge" einen kleinen Abriß vom Werden, Wachsen und Wesen unseres Vereins zu geben. Der Verein ist durch Höhen und Tiefen gegangen, manchmal lag der Schwerpunkt der Arbeit auf der einen Sparte, mal auf der anderen. An den Rand des Auflösens oder des Einschlafens ist dieser Verein zu keinem Zeitpunkt gekommen, so wie es uns vor 50 Jahren bei der Gründung des Vereins prophezeit worden ist. Wir wollen hoffen und wünschen, daß es dazu nie kommen wird, daß sich immer wieder Menschen finden, die sich für den Sport einsetzen und ihn pflegen zum Wohle der in unseren Dörfern lebenden und heranwachsenden Bevölkerung.

Günther Petersen, Bürgermeister der Gemeinde Ascheffel und Ehrenvorsitzender des Sportvereins "Hüttener Berge"

Vorsitzender des Sportvereins Hüttener Berge von 1978 - 1995,
Kassenwart von 1968 - 1978

Schlusswort ...